Leistungsbeurteilung und Zeugnisformulare

laut Verordnung der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur

In der Neuen Mittelschule haben wir die Aufgabe, alle SchülerInnen je nach Interesse, Begabung und Fähigkeiten für den Übertritt in die mittlere und höhere Schule zu befähigen und für das Berufsleben vorzubereiten.

Die Beurteilungspraxis in den 4 Jahren der NMS bleibt grundsätzlich gleich. Der Unterschied zwischen dem ersten Abschnitt (5. und 6. Schulstufe) und dem zweiten Abschnitt (7. und 8. Schulst.) der NMS ist, dass es verschiedene Notenskalen gibt:

5. - 6. Schulstufe

Note 1 - eigenständig, weit über das Wesentliche hinaus

Note 2 - eigenständig, über das Wesentliche hinaus

Note 3 - eigenständig aber mangelhaft, das Wesentliche erfüllt

Note 4 - keine Eigenständigkeit, das Wesentliche teils erfüllt

Note 5

In der 5. und 6. Schulstufe erfolgt die Benotung entlang der vertrauten 5-stufigen Skala. Es gibt keine Differenzierung in vertiefte (höherer Komplexitätsgrad) und grundlegende (Grundanforderungen) Allgemeinbildung, „Sehr gut“ bis „Nicht genügend“ deckt die gesamte Leistungsbreite der grundlegenden und vertieften Allgemeinbildung ab.

7. - 8. Schulstufe

Note 1 - vertiefte Allgemeinbildung

Note 2 - vertiefte Allgemeinbildung

Note 3 - vertiefte Allgemeinbildung

Note 4 - vertiefte Allgemeinbildung

Note 3 - grundlegende Allgemeinbildung

Note 4 - grundlegende Allgemeinbildung

Note 5 - grundlegende Allgemeinbildung

 

In der 7. und 8. Schulstufe erfolgt die Unterscheidung nach grundlegender und vertiefter Allgemeinbildung in den Gegenständen Englisch, Deutsch und Mathematik. In der Praxis ergibt dies eine Benotung entlang einer 7-stufigen Skala.

 

Weitere Bestimmungen in der 8. Schulstufe für den Übertritt in weitere Schulen:

Übertritt in eine höhere Schule:

Die Beurteilung

Übertritt in eine mittlere Schule:

Die Beurteilung

Anderenfalls sind Aufnahmeprüfungen möglich .

Regelmäßige Gespräche zwischen Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen sind sehr wichtig, um den Leistungsstand des Kindes zu erörtern, zu begleiten, zu unterstützen und entsprechende Maßnahmen zu setzen.

Ergänzende Differenzierende Leistungsbeschreibung

 Die ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung (EDL) wurde mit der NMS-Gesetzgebung eingeführt. Die EDL ist zusätzlich zu den Ziffernnoten des Zeugnisses eine schriftliche Beschreibung der Leistungsstärken des Schülers/ der Schülerin, sie hat offiziellen Charakter und ist mittlerweilen bundesweit verpflichtend.

Die EDL kann als zusätzliche Information für Schüler/innen, Eltern und Erziehungsberechtigte, Lehrer/innen, weiterführender Schulen sowie zukünftige Arbeitgeber/innen verstanden werden.

Darüber hinaus wird im Schulorganisationsgesetz festgelegt, dass die Ergänzende Differenzierende Leistungsbeschreibung bei Klassenkonferenzen u.a. zur Entscheidungsfindung und –begründung bei Fragen des Übertritts in weiterführende Schulen herangezogen werden soll.